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	<title>Caritas in der Diözese Münster &#187; Heinz-Josef Kessmann</title>
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	<description>Empfehlungen zur Bildungsförderung in der Diskussion</description>
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		<title>Kindergarten und Schule &#8211; zwei Welten auf Kollisionskurs?</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 09:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz-Josef Kessmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[zur Bildungsförderung für Kinder von 0 bis 10 Jahren in Kindertageseinrichtungen und Schulen im Primarbereich in Nordrhein-Westfalen&#8221; &#8211; das ist der etwas sperrige Titel des Diskussionsentwurfs in der Weiterentwicklung der bisherigen Bildungsvereinbarung für die Tageseinrichtungen für Kinder. Und dieser Titel macht auch gleich den ersten und wichtigsten Unterschied zur bisherigen Vereinbarung deutlich: Es geht nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>zur Bildungsförderung für Kinder von 0 bis 10 Jahren in Kindertageseinrichtungen und Schulen im Primarbereich in Nordrhein-Westfalen&#8221; &#8211; das ist der etwas sperrige Titel des Diskussionsentwurfs in der Weiterentwicklung der bisherigen Bildungsvereinbarung für die Tageseinrichtungen für Kinder. Und dieser Titel macht auch gleich den ersten und wichtigsten Unterschied zur bisherigen Vereinbarung deutlich: Es geht nicht mehr ausschließlich um die Bildungsarbeit in Tageseinrichtungen für Kinder, sondern um den gesamten Zeitraum des Elementar- und des Primarbereiches von 0 bis 10 Jahren.</p>
<p><span id="more-1"></span></p>
<p>Dieser Entwurf wird zur Zeit auf allen Ebenen der Fachöffentlichkeit diskutiert. Danach wird es eine Erprobung dieser Empfehlungen in einer begrenzten Zahl von Tageseinrichtungen und Schulen geben. Aber auch die anderen Einrichtungen dürfen mit den Empfehlungen arbeiten und sich an der Diskussion zum Entwurf beteiligen. Wir meinen, dass dies eine gute Gelegenheit ist, die Diskussionen und die anschließende Meinungsbildung in der Caritas auf eine wirklich breite Basis zu stellen. Dazu möchten wir erstmals die Möglichkeiten eines Diskussionsblogs nutzen. Auf dieser Seite sind Sie aufgerufen, uns Ihre Einschätzungen, Diskussionsbeiträge und später auch erste Erfahrungen zum Entwurf der Empfehlungen mitzuteilen, unsere Stellungnahmen zu kommentieren und auch miteinander in die Diskussion zu kommen.</p>
<p>Der Zeitpunkt für eine erste Einschätzung ist günstig. In dieser Woche wird auch die Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege ihre Stellungnahme verabschieden. Der wichtigste Kritikpunkt ist für mich dabei folgender: Es ist in dem jetzt vorliegenden Entwurf nicht gelungen, die unterschiedlichen Ansätze und Verständnisse von Bildung in Tageseinrichtungen auf der einen und schulischer Bildung im Primarbereich auf der anderen Seite zu integrieren und einen einheitlichen Ansatz zu beschreiben. Dies wird an vielen Punkten deutlich: Beim Bildungsverständnis, bei der Frage von Beobachtung und Dokumentation, bei der Darstellung der Bildungsbereiche &#8211; immer ist eine der beiden Vorstellungen dominant. Es gelingt, die Unterschiede deutlich zu machen &#8211; der angestrebte gemeinsame Ansatz ist noch nicht erkennbar.</p>
<p>Ein weiterer wichtiger Unterschied zwischen Bildungsvereinbarung und Empfehlung zur Bildungsförderung ist der Umfang. Allein 41 Seiten umfasst in den neuen Empfehlungen die Konkretisierung der zehn Bildungsbereiche bis hin zur konkreten Benennung von &#8220;Leitfragen zur Unterstützung und Gestaltung von Bildungsmöglichkeiten&#8221; und der Auflistung von &#8220;Materialien/Settings als Denkanstöße&#8221;. Je häufiger ich das lese, um so stärker frage ich mich, ob das wirklich in ein Papier hineingehört, das auf Landesebene &#8220;Vereinbarungen über Grundsätze der Bildungs- und Erziehungsarbeit&#8221; beschreiben soll &#8211; das wenigstens sagt § 26 Abs. 2 des Kinderbildungsgesetzes über die Ziele für ein solches Papier. Oder steht da vielleicht doch in Analogie zum Schulbereich die Idee eines Lehrplans für die Tageseinrichtungen im Hintergrund? Ihre Einschätzung auch zu dieser Frage würde mich sehr interessieren.</p>
<p>In einem Punkt sind sich aber Bildungsvereinbarung und Empfehlungen zur Bildungsförderung ganz ähnlich &#8211; konkrete Aussagen zu den notwendigen Rahmenbedingungen für die angestrebte Bildungsarbeit sind Mangelware.</p>
<p><em>Heinz-Josef Kessmann</em><br />
Diözesancaritasdirektor</p>
<p>&#8220;<a href="http://blog.caritas-muenster.de/wp-content/uploads/2010/01/Weblog_Bildungsgrundsaetze-Primarbereich.pdf">Grundsätze zur Bildungsförderung für Kinder von 0 bis 10 Jahren in Kindertageseinrichtungen und Schulen im Primarbereich in Nordrhein-Westfalen</a></p>
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